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Sport und Wohlbefinden - der Zusammenhang

   
 

Wer Sport macht fühlt sich besser - kann man das so pauschal sagen? Gibt es da wirklich einen positiven Zusammenhang?

Das gesteigerte Wohlbefinden nach dem Sport gehört zu den aktuellen Forschungsgebieten der Sport- und Gesundheitspsychologie. Das, was jeder Sportler bestätigen kann, sucht die Wissenschaft zu beweisen und mit Fakten zu hinterlegen: nach der Ausübung von Sport fühlt man sich oft viel besser. Sogar negative Stimmungen wie Depressionen werden durch Sport beeinflusst.

Es gibt verschiedene Modelle, die dieses Phänomen versuchen zu belegen. Ein physiologischer Ansatz besagt, dass es durch sportliches Training zu einer zunehmenden Sauerstoffversorgung des zentralen Nervensystems und der Durchblutung der peripheren Organe kommt. Dadurch verbessert sich das Wohlbefinden. Eine psychologische Erklärung führt das gesteigerte Wohlbefinden auf das Bewusstsein um die eigene Leistungsfähigkeit sowie das Meistern schwieriger Situationen zurück. Dazu kommt der Glaube an die eigene Stärke und die Fähigkeit zur Situationskontrolle, die zu Wohlbefinden führt. Eine andere - ebenfalls psychologische - Erklärung nennt als Grund des gesteigerten Wohlbefindens die Stressreduktion. Während und nach sportlicher Aktivität muss sich der Sportler auf die Ausübung des Sports konzentrieren, seine Stressoren (besonders belastenden Ereignisse) nimmt er nur eingeschränkt wahr.

Es ist sehr wahrscheinlich eine Mischung von physiologischen und psychologischen Gründen, die dazu führen, dass sportliche Betätigung zu kurzfristigem Wohlbefinden führen kann. Unter der Voraussetzung einer wettkampfarmen und angenehmen Atmosphäre steigt die Stimmung, verringert sich der Ärger, sinken Deprimiertheit und Erregtheit und steigt die Ruhe. Erleben Sie dasselbe. Trainieren Sie regelmäßig.