Rückblick 2005! Juni! Juli! August! September! Oktober! November! Dezember!
Was sagen die Spieler? Peter Wörner: Zuspieler, 1,86 m Der Unterschied liegt im Verhalten der Sportler, und die Fehler sind geringer. In der zweiten Bundesliga trainiert man vier bis fünfmal pro Woche. In der Bayernliga trainieren wir nur zweimal pro Woche. Dennoch bin ich positiv überrascht vom guten Niveau der vier Teams an der Spitze der Tabelle. Lohhof hat auch Spieler, die in der 2. Liga spielen, und Niederviehbach Jugendnationalspieler. Ich bin nicht auf dem gleichen Niveau, auf dem ich in der 2. Liga gespielt habe - aber das liegt natürlich auch daran, dass wir nur zweimal pro Woche trainieren. In der zweiten Liga verstehen die Spieler viel mehr über Taktik und Strategie, was wahrscheinlich die größte Herausforderung für unseren Trainer war. Aber die Spieler haben in den letzten Monaten sehr viel dazu gelernt. Camilo Glober: Trainer, 1,86m Nach sechs Monaten Arbeit hast Du schon eine feste Meinung über das Team. Welche Funktion schreibst Du dem Trainer zu – also in diesem Fall Dir – und welches ist das größte Problem, auf dass Du in Deiner Arbeit hier bisher gestoßen bist? Ich glaube, dass jeder Trainer die Aufgabe übernehmen sollte, mit jedem Spieler das maximal mögliche seines Potenzials zu erreichen. Die Starnberger Herren I sind – mit Ausnahme von Peter – das gleiche Team wie letztes Jahr. Das größte Problem war, ein emotionales Gleichgewicht zu schaffen – und ich glaube, dass ich das auch erreicht habe. Wir haben Spieler, die problemlos in der Regionalliga oder in der 2. Bundesliga spielen könnten. Aber das wichtigste ist zu schaffen, dass alle Spieler das gleiche Ziel verfolgen, und zwar zusammen. Du bist Dir sicher, dass die Mannschaft aufsteigen wird? Ich bin immr sicher in dem was ich tue. Und dieses Gefühl gebe ich meinen Spielern weiter. Und dass sie den Unterschied zwischen Arroganz und Entschlossenheit verstehen. Das sind zwei völlig unterschiedliche Sachen, gleichzeitig aber auch sehr ähnlich. Ich möchte immer gewinnen und ich gebe nie auf – das ist nicht Arroganz sondern Entschlossenheit. Dennoch ist die Frage immer noch offen – Sieger oder nicht? Wir wollen aufsteigen. Ob als Sieger oder in der Relegation ist nicht wichtig. Das was zählt ist die Regionalliga in 2006! Wie viele Spieler hast Du zur Verfügung? Wir sind insgesamt 10 Spieler, aber in den letzten Wochen haben sich drei davon verletzt. Aber der Wille zu gewinnen ist so groß, dass zwei auch verletzt gespielt haben. Nach Deiner Meinung – was wird die Liga entscheiden? Im Moment sind wir vier Teams, die bis zum Ende der Saison um die Meisterschaft kämpfen werden. Wir haben zwei Spiele im Tie Break verloren – was für mich immer schwierig mit der Konzentration ist. Am vergangenen Sonntag haben wir gegen Günding gespielt und es stand 0:2 gegen uns. Und trotzdem konnten wir das ganze noch wenden und das Spiel mit 3:2 gewinnen. Das Team hat jetzt schon viele Situationen durchgemacht. Bei jedem Spiel haben wir unser Spielvolumen und die Konstanz erhöht – die Waffen, die am Ende das Ergebnis bestimmen werden. | ||||||
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